Was tut mir gut

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Was tut mir gut

Was tut mir gut? Achtsamkeit, Selbstfürsorge oder aber einfach darauf Acht geben, dass es einem gut geht. Hochstrittige Trennungen sind emotional hoch belastend und dies meist über einen sehr langen Zeitraum. Es reicht also nicht, kurzzeitig mal die eine oder andere „Anspannungs-Spitze“ wegzustecken, sondern man braucht ein Konzept, das einen auch langfristig die Belastungen aushalten lässt.

Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass man seine Gedanken nicht permanent um das Thema Konflikt, Kinder, Trennung und Streit kreisen lässt. Wir brauchen mentale Pausen von dem Thema. Schaffe ich das nicht alleine, können Therapeuten z.B. durch autogenes Training oder andere Methoden unterstützen.

Was tut mir gut? Entspannung und Wohlbefinden entlasten.

Oftmals reicht es aber schon, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Auch wenn es ungewöhnlich klingt: „Alltag“ ist ein sehr gutes Hilfsmittel, um sich vom Trennungsgeschehen abzulenken. Bin ich in meinem Job, muss ich mich darauf konzentrieren. Was muss noch eingekauft werden, was ist zu erledigen, mit wem treffe ich mich noch? Klare Strukturen im Alltag sind dabei hilfreich. Darum, nicht hängen lassen, nicht in der Ecke verkriechen, nehmen Sie am Leben teil.

Wenn Sie sich mit Verwandten oder Freunden treffen, beschäftigen sie sich bewusst mit anderen Themen, vereinbaren Sie notfalls, dass über das Thema Trennung den Abend oder das Wochenende mal bewusst nicht gesprochen werden soll. Verschaffen Sie sich den mentalen Freiraum.

Beschäftigen Sie sich mit Dingen, die sie gerne machen, früher gerne gemacht haben oder schon immer einmal machen wollten. Radfahren, Golf spielen, wandern, schwimmen, Schach, Briefmarken sammeln, basteln – völlig egal was, Hauptsache es lenkt sie positiv vom Trennungsgeschehen ab Gestalten Sie aktiv ihr Leben und erwarten Sie nicht, dass andere dies für sie tun (wenn Freunde sie dazu ermutigen, lächeln sie dankbar und nehmen es natürlich auch an).

Was tut mir gut? Ein Gespräch mit Freunden oder Freizeitaktivitäten.

Und auch wenn es Ihnen im Moment vielleicht unmöglich erscheint angesichts schwieriger Umstände: verlernen Sie das Lachen nicht. Am Spruch „Lachen ist die beste Medizin“ ist tatsächlich etwas dran.

Ihnen ist trotzdem noch immer zum Heulen zumute? Dann raus damit und es auch einmal ganz bewusst zulassen. Auch ein solches „abladen“ kann (mal) die Seele reinigen und wieder Raum für neue Gedanken schaffen, genau wie sich (mal) so richtig ausmotzen – um sich dann auch wieder positiven Dingen widmen zu können.

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